Mexiko-Stadt, 31. Januar 2011 (MTN)– Mit ehrgeizigen Projekten will der Tourismusminister von Mexiko-Stadt, Alejandro Rojas Díaz-Durán, die mexikanische Hauptstadt zu einer der attraktivsten Destinationen im internationalen Städtetourismus machen. Investitionen von 330 Millionen Pesos, umgerechnet rund 20,3 Millionen Euro, sind dafür vorgesehen, die zur Hälfte von der Stadt und die andere Hälfte aus Mitteln des Bundestourismusministeriums finanziert werden sollen. Dafür steht allerdings die Bewilligung noch aus.
Zu den wichtigsten Projekten gehört nach Angaben des Direktors für Strategische Programme im Tourismusministerium der Hauptstadt, Juan Carlos Arnau, die Förderung von 19 sogenannten Magischen Stadtvierteln – nach dem Vorbild des nationalen Programms Magische Orte – zu denen die Kolonialviertel San Angel und Coyoacán, der historische Kern von Tlalpan, Villa de Guadalupe, die Viertel Roma und Condesa, die berühmt sind für ihre Art-Déco-Häuser, ihre prächtigen Alleen und die sich als Restaurant- und Kneipenviertel großer Beliebtheit erfreuen, sowie das historische Viertel rund um die jüngst renovierte Plaza Garibaldi in der Altstadt im Zentrum.
Auch die Rettung und Sanierung des Vergnügungsviertels Zona Rosa in unmittelbarer Nachbarschaft zum Prachtboulevard Paseo de la Reforma soll nun Priorität haben. Einst gehörte das Viertel mit seinen Restaurants, Bars und zahlreichen Kunstgalerien zur Visitenkarte der Stadt; heute ist es dringend sanierungsbedürftig. Zum Sanierungsprojekt gehört auch die Verschönerung der Avenida Chapultepec, die parallel zur Reforma zum Chapultepec-Park führt. Von Bedeutung dürfte auch das geplante Convention Centre im Historischen Zentrum werden, für das 90 Millionen Pesos (etwa 5,5 mio. Euro) veranschlagt sind. (hl)


