Mexiko-Stadt: Kunst aus drei Jahrhunderten im Palacio de Bellas Artes

Mexiko-Stadt, 4.Juli 2011 (MTN) – Mit einer riesigen Ausstellung von 254 Werken mexikanischer und europäischer Künstler aus dem 17. Jahrhundert bis heute feiert Mexiko das 65-jährige Bestehen des Nationalen Instituts der Schönen Künste (Instituto Nacional de Bellas Artes, INBA). Die Schau „Cimientos. 65 años del INBA“ (Fundamente: 65 Jahre INBA) zeigt im Palast der Schönen Künste an der Avenida Juárez im Historischen Zentrum von Mexiko-Stadt Werke u. a. von Frida Kahlo, Manuel Felguérez, Francisco Zuñiga, Francisco Toledo, Rufino Tamayo, Teresa Margolles und Pedro Reyes sowie Francis Alys (Belgien), Francisco Clapera (Spanien) und Wolfgang Tillmanns (Deutschland). Zu sehen sind neben Bildern auch Skulpturen, Installationen, Zeichnungen, Videos, Textilien, Volkskunst, Radierungen und Fotografien. Die Ausstellung ist feierlich am Montagabend eröffnet worden und ist noch bis zum 21. August zu sehen.

86 Prozent der ausgestellten Werke wurden nach INBA-Angaben erst im vergangenen Jahr erworben. 8,6 Millionen Dollar investierte das Institut allein für den Kauf von 2200 Kunstwerken und Fundi, darunter die des Karikaturisten und Zeichners José Guadalupe Posadas. Ein Teil der Summe sei auch in den Ankauf des Hauses und Studios des berühmten Wandmalers Juan O’Gorman (1905-1982) investiert worden, dem die Welt die Fassade der Universitätsbibliothek in Mexiko-Stadt zu verdanken hat. (hl)

Über Herdis

Die deutsche Journalistin und Autorin Herdis Lüke hat Mexiko zu ihrer Wahlheimat gemacht. Das erste Mal lebte sie bereits von 1974 bis 1976 und von 1978 bis 1986 in Mexiko. Auch während ihrer 20 Jahre als Journalistin in Hamburg hat sie Mexiko immer wieder besucht und darüber geschrieben - als Autorin u. a. in den Mexiko-Travelnews. Seit 2006 lebt sie wieder permanent in Mexiko.